
Der Weg zum zuverlässigen Wireless LAN im Logistiksektor
In eigener Sache
Die Anzahl der Informationen für einen „modernen“ Kommunikationsaustausch steigt mit dem Fortschritt neuer Geschäftsmodelle im industriellen Bereich stetig an und stellt Industriekunden oftmals vor echte Probleme, wenn es um den digitalen Austausch von Daten geht. Gerade im Logistiksektor sind Erfassung und Zuverlässigkeit von Daten, welche beispielsweise auf Basis von MDE Geräten erfolgen, essentiell und bilden die Grundlage für spätere Nachfolger in der logistischen Prozesskette. Hier muss also in puncto „Datenrichtigkeit“ alles passen.
Neben Stromversorgung und einer funktionsfähigen Internetanbindung ist eine Industrial WLAN Infrastruktur ein absolutes „must have“ Kriterium für eine entsprechende Qualität Ihrer Logistiktätigkeiten. Schließlich möchte kein Mitarbeiter mit einem Gabelstapler über Kabel fahren, welche die MDE Geräte versorgen – geschweige denn, mit einer kostbaren Ware über LAN Verbindungen stolpern – alleine schon aus Gründen der Arbeitssicherheit.
Aber wie kommt man zu einer unterbrechungsfreien Industrie WLAN Infrastruktur?
Um Ihnen eine möglichst effiziente Industrial WLAN Lösung bieten zu können, müssen anfangs erstmal etwaige Anforderungen, Vorgaben und Richtlinien (z.B. IT-Sicherheit- und Compliance) erörtert und analysiert werden. Auf diesen richtungsweisenden Angaben basiert später der Funktionsumfang Ihrer Industrie WLAN Umgebung sowie die Auswahl in Frage kommender Komponenten.
Nach Festlegung der Rahmenbedingungen kann anhand von Gebäudeplänen und gegebenenfalls einer Vorort Besichtigung entschieden werden, nach welcher „technischen Methode“ eine Anzahl und optimale Positionierung der späteren Access Points erfolgt. Im Falle einer neuen Industrial Wi-Fi Umgebung kommen hier eigentlich nur 3 Möglichkeiten in Frage:
- Die „Pi mal Daumen“ Verteilung- und Schätzung der Access Points per Augenmaß: Absolut NICHT zu empfehlen, da es doch einige Kriterien gibt, welche man bei Platzieren von Access Points beachten muss. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, einer vollumfänglichen Abdeckung mit WLAN unter Beachtung der Effizienz eher schwierig.
- Ermitteln der Anzahl und Position via professioneller Industrial WLAN Planung: Dies ist eine Methode, welche überwiegend bei Infrastrukturen (z.B. Neubauten) angewendet wird, welche noch keine betriebsbereiten Access Points installiert haben. Weiterhin ist diese Methode prädestiniert, wenn eine WLAN Umgebung in einer bereits bestehenden Infrastruktur unter der Bekanntgabe genauster Angaben (Wandsubstanzen, Störquellenhöhen, etc.) entstehen soll. Allerdings sei hier erwähnt, dass nur eine absolute Stimmigkeit der planungsrelevanten Parameter die spätere Qualität sichert.
- Der klassische Site Survey: Diese Methode wird am häufigsten in bestehenden Industrieumgebungen angewendet, da bereits gefüllte Regale oder eine Vielzahl von Störquellen eine Simulation aufgrund fehlender Dämpfungswerte erschweren. Hierbei werden anhand von Referenz Access Points optimale Positionen für eine vollumfängliche Wi-Fi Abdeckung in Ihrer Industrieumgebung ermittelt. Mit Hilfe von Stativen, welche vorhandene Access Point simulieren, werden Messungen vorgenommen und die Access Points so in Stellung gebracht, bis auch die letzte Ecke Signalstärke verzeichnen kann. Dieses Vorgehen gehört dann in die Kategorie professionelle Industrial WLAN Ausleuchtung.
Nach der Feststellung des Komponentenvolumens können die Gerätschaften Ihrer WLAN Infrastruktur nun beschafft, konfiguriert und schon nach einer kurzen Testphase in den produktiven Betrieb eingebunden werden.
Die EnBITCon GmbH ist spezialisiert auf sämtliche Vorgehensmodelle im Bereich Industrial WLAN. Von der Initiierung über Implementierung bis hin zur Dokumentation. Lassen Sie sich von zertifizierten WLAN Experten zu Ihrem Anliegen unverbindlich beraten und profitieren Sie von höchster Qualität im Bereich Dienstleistung und Komponenten. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Marcel Zimmer ist der Technische Geschäftsführer der EnBITCon. Während seiner Bundeswehrzeit konnte der gelernte IT-Entwickler zahlreiche Projekterfahrung gewinnen. Sein Interesse an der IT-Sicherheit wurde maßgeblich durch seinen Dienst in der Führungsunterstützung geweckt. Auch nach seiner Dienstzeit ist er aktiver Reservist bei der Bundeswehr.
Seine erste Firewall war eine Sophos UTM 120, welche er für ein Kundenprojekt einrichten musste. Seitdem ist das Interesse für IT-Sicherheit stetig gewachsen. Im Laufe der Zeit sind noch diverse Security- und Infrastrukturthemen in seinen Fokus gerückt. Zu seinen interessantesten Projekten gehörte zum Beispiel eine WLAN-Ausleuchtung in einem EX-Schutz Bereich, sowie eine Multi-Standort-WLAN-Lösung für ein großes Logistikunternehmen.